Therapie

Als Tinnituspatient kommt man nicht drum rum sich mit den verschiedenen Therapien gegen Tinnitus zu beschäftigen. Bei der Fülle an Tinnitustherapien ist es jedoch schwer, sich einen Überblick zu verschaffen, weshalb wir auf dieser Seite einen Überblick bieten.

Atemtherapie gegen Tinnitus

Bei der Atemtherapie handelt es sich um eine Therapie, die sich nicht direkt auf den Tinnitus auswirkt, sondern darauf abzielt den menschlichen Körper im Ganzen positiv zu beeinflussen. Die Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens wirkt sich aber in den meisten Fällen auch auf den Tinnitus positiv aus, weshalb die Atemtherapie oftmals gegen Tinnitus angewandt wird.
Die Atemtherapie bringt dem Patienten bei, wie dieser richtig atmet. Durch die richtige Atmung werden die negativen Auswirkungen einer falschen Atmung bekämpft und es wird sich der vielen positiven Auswirkungen von einer richtigen Atmung bedient.

Gentherapie gegen Tinnitus

Unter der Gentherapie versteht man eine Therapie, die ihre Hörsinneszellen behandelt. Das kann in vielen Formen passieren, beispielsweise werden diese repariert oder je nach Zustand sogar gänzlich ersetzt. Die Gentherapie wird nicht nur gegen Tinnitus verwendet, sondern auch gegen sonstige Hörbeeinträchtigungen.
Leider handelt es sich bei der Gentherapie bisher nur um einen Ansatz, zu dem momentan viel Forschung betrieben wird, um diesen in Zukunft auch in der Praxis anwenden zu können.

Hypnotherapie gegen Tinnitus

Bei der Hypnotherapie handelt es sich um eine Art Hypnose. Diese Therapie stammt aus der Psychotherapie und wird immer mit anderen Tinnitus Behandlugnsmöglichkeiten kombiniert.
Die Hypnotherapie wird nur von qualifizierten Ärzten und Psychotherapie durchgeführt und versetzt den Patienten in eine Art von Schlafzustand. Ist der Patient in eben diesem Zustand, versucht der Arzt dem Unterbewusstsein Informationen zu entlocken, die für die weitere Tinnitusbehandlung sinnvoll sein könnten.

Lasertherapie gegen Tinnitus

Die Lasertherapie bietet sich vor allem für Patienten an, die unter sehr starkem Tinnitus leiden und dahe rbereit sind, neue und medizinisch nicht anerkannte Therapie gegen Tinnitus zu testen. Zu genau diesen gehört nämlich auch die Lasertherapie, unter anderem da sich nicht erklären kann inwiefern Laserstrahlen sich auf das Hörvermögen auswirken können und die Erfolgsquote auch als sehr gering eingeschätzt wird.
Die Behandlung bei der Lasertherapie erfolgt mit eine Gerät, dass Softlaser genannt wird.

Klangtherapie gegen Tinnitus

Eine der beliebtesten Therapien gegen Tinnitus ist die Klangtherapie. Diese zielt darauf ab den Körper zu entspannen und Stress zu bekämpfen. Dieser Effekt wird dadurch erzielt, dass dem Patienten beruhigende Musik vorgespielt wird, was zu einem Entspannen des Körpers führt.
Die Mehrheit aller Klangtherapie Patienten berichtet von positiven Auswirkungen. Ein weiterer positiver Punkt der Klangtherapie ist, dass diese problemlos alleine zuhause durchgeführt werden kann und kein Arzt nötig ist.

Neuraltherapie gegen Tinnitus

Die Neuraltherapie wird in der Gruppe der alternativen Heilmethoden eingeordnet. Die Chancen der Therapie sind zwar gering, dennoch wird sehr oft von ihr Gebrauch gemacht. Die Neuraltherapie geht davon aus, dass der Tinnitus durch Muskelverpannungen hervorgerufen wird. Durch die Lösung solcher Verspannungen erhofft man sich dann auch positive Auswirkungen auf den Tinnitus.

Psychotherapie gegen Tinnitus

Eine weitere sehr erfolgsversprechende und somit auch beliebte Therapie gegen Tinnitus ist die Psychotherapie. Das Ziel bei der Psychotherapie ist es jedoch nicht, psychische Schäden des Patienten aufzudecken, sondern viel mehr ihm beizubringen, wie er mit der Extrabelastung durch Tinnitus leben kann. Der Tinnitus an sich wird also nicht behandelt, sondern nur der Umgang mit ihm. Aus diesem Grunde wird die Psychotherapie meistens auch mit einer Therapie kombiniert, die den Tinnitus an sich versucht zu behandeln um die Erfolgschancen zu maximieren.

Retrainingtherapie gegen Tinnitus

Die Retrainingtherapie ist vergleichbar mit der Psychotherapie, da sie auch nicht versucht den Tinnitus zu behandeln, sondern das Gehirn trainiert, mit eben diesem umzugehen, so dass die Krankheit in Hintergrund rückt und nicht mehr aktiv wahrgenommen wird. Dafür durchläuft man bei der Retrainingtherapie 4 verschiedene Stationen, der Beratung, den Abbau von Stress der durch Tinnitus hervorgerufen wird, eine psychologische Beratung und in letzter Instanz ein Briefing als Fazit.

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Hausmittel und Medikamente

Hausmittel gegen Tinnitus

Hausmittel gegen Tinnitus sind vor allem dann sinnvoll, wenn man erstmal versuchen will den Tinnitus mit kostengünstigen Hausmitteln zu bekämpfen, bevor man versucht den Tinnitus mit teuren Tinnitus Therapien oder Medikamenten zu behandeln. Unter Hausmitteln versteht man Mittel, die man in nahezu jedem Haushalt findet oder die nur sehr wenig Geld kosten.

Knoblauchzehen gegen Tinnitus

Ein sehr bekanntes Hausmittel gegen Tinnitus und Ohrenschmerzen im allgemeinen sind Knoblauchzehen. Zur Behandlung mit Knoblauchzehen zerstampft man diese einfach. Jetzt gibt man, falls vorhanden, noch circa hinzu. Diese sind optional und verstärken die Wirkung, aber nicht zwingend erforderlich. Die enstandene Masse wickelt man nun in ein möglichst dünnes Tuch ( damit viel Luft entweichen kann ) und legt sich dieses Tuch auf das Ohr.

Viel trinken gegen Tinnitus

Ein oftmals auch sehr unterschätzter Tipp ist es auch viel zu trinken. Es empfiehlt sich, mindestens 2,5 Liter Wasser am Tag zu trinken. Es kann auch oftmals helfen Tee zu trinken, da dieser beruhigend wirkt und Tee eine körperreinigende Wirkung hat, die sich oftmals positiv auf Krankheiten aller Art auswirkt.

Regelmäßiges reinigen der Ohren

Hilfreich gegen Tinnitus ist es auch die Ohren mit Wattestäbchen zu reinigen. Ein Auslöser für Tinnitus ist oftmals, dass der Gehörgang oftmals schlichtweg verstopft ist, es ist also durchaus einen Versuch wert das ganze durch das Reinigen der Ohren zu beheben.

Ausreichend Magnesium gegen Tinnitus

Erwachsene Menschen sollten circa 300mg Magnesium täglich zu sich nehmen. Wird das nicht gewährleistet durch die tägliche Ernährung ist es sinnvoll, mit Magnesium angereicherte Lebensmittel zu sich zu nehmen oder auch dem ganzen mit Magnesiumtabletten nachzuhelfen.

Vermeiden von lauten Geräuschen

Laute Musik, laute Arbeitsgeräusche oder auch der Besuch in der Kirmes – all das können Ursachen für Tinnitus sein. Man sollte also versuchen laute Geräusche, vor allem solche die sich über mehrere Stunden erstrecken versuchen zu vermeiden. Ist dies nicht möglich sollte man zumindest Ohrenstöpsel tragen.

Stress minimieren gegen Tinnitus

Ein weiteres oftmals unterschätztes Hausmittel ist es, Stressfaktoren zu eliminieren. Stress erhöht das Risiko von Tinnitus und zahlreichen anderen Krankheiten. Man sollte sich also unbedingt eine Aktivität suchen, die Stress bekämpft, dazu zählt beispielsweise Yoga, Meditation oder auch Sport.

Medikamente gegen Tinnitus

Bei der Behandlung von Tinnitus wird oftmals auch zu Medikamenten gegriffen mit dem Ziel, den Körper wieder auf normale Bahnen zu lenken und Tinnitus von innen zu bekämpfen.

Infusionstherapie gegen Tinnitus

Eine Art um Medikamente gegen Tinnitus zu verabrechen, ist in Form von Infsuionen. Die Medikamente lassen sich in zwei Kategorien unterteilen, einerseits den Plasmaexpandern, die die Menge der Flüssigkeit in dem Blut erhöhen und den Vasodilatatoren, die die Blutgefäße im menschlichen Körper vergrößern. Beide dieser Medikamentkategorien verfolgen das gleiche Ziel, nämlich die Durchblutung des Körpers zu verbessern und damit den Tinnitus zu behandeln. Zu den Plasmaexpandern gegen Tinnitus gehört beispielsweise Hydroxyethylstärke , zu den Vasodilatatoren beispielsweise Pentoxifyllin.

Procain gegen Tinnitus

Ein sehr beliebtes Medikament gegen Tinnitus ist Procain, bei dem es sich um ein lokal wirkendes Betäubungsmittel handelt. Auch Procain wird meistens per Infusion verabreicht und die Dosierung wird mit jeder Behandlung erhöht. Wie genau Procain wirkt ist nicht bekannt, jedoch gibt es viele Vermutungen wie und warum Procain gegen Tinnitus wirkt.

  • Wirkt entzündungshemmend
  • Fördert die Durchblutung
  • Stabilisierung der Hörzentren des Gehirns

Kortisonspräparat Prednisolon gegen Tinnitus

Oftmals wird für die Behandlung auch Prednisolon verwendet, das der Gruppe des Kortison angehört. Kortison ist ein Wirkstoff, der auch von unserem Körper selber produziert wird. Prednisolon wird immer dann gegen Tinnitus verwendet, wenn der Tinnitus durch eine Virusinfektion hervorgerufen wird, oder eben eine Virusinfektion einer von mehreren Auslösern war.

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Symptome und Ursachen

Um sicherzugehen, dass es sich bei den Geräuschen die man hört wirklich um einen Tinnitus handelt, ist es wichtig Symptome richtig deuten zu können und die Ursachen des Tinnitus identifizieren zu können. Mit diesem Artikel wollen wir eine erste Orientierung bieten, empfehlen aber trotzdem auch noch in jedem Falle einen Facharzt aufzusuchen um zu erfahren was man gegen den Tinnitus tuen sollte.

Symptome von Tinnitus

Hauptsymptome von Tinnitus

Das Hauptsymptome der Tinnituserkrankung ist ganz klar, dass man hohe Geräusche vernimmt, die nicht natürlicher Natur sind, also nicht im Umkreis stattfinden sondern vom eigenen Ohr erzeugt werden. Ein erster Check ist natürlich immer sich zu informieren, ob Personen in der Nähe zu fragen, ob sie das gleiche Geräusch hören oder nicht. Das Geräusch, dass man bei Tinnitus im Ohr hat ist meistens ein sehr hoher Ton, entweder ein Piepsen oder auch ein kontinuierliches Pfeifen. Je nach Fall kann das ganze einseitig sein, oder auch über beide Ohren wahrgenommen werden.

Begleitende Symptome von Tinnitus

Zusätzlich zu dem Pfeifen, das als Hauptsymptom gilt, kommen auch oft begleitende Symptome auf, die aus den Ohrgeräuschen resultieren, dazu zählen beispielsweise Schlafstörungen oder auch Schwierigkeiten bei Konzentration. Das hat große Auswirkungen auf das soziale Leben der Betroffenen und wirkt sich auch oftmals auf deren berufliches Verhältnis aus.

Symptome sind an sich keine Gefahr

Die Symptome von Tinnitus stellen keine direkte Gefahr für den Patienten dar, sondern vielmehr eine soziale Belastung, da der Patient oft nicht weiss, wie er mit solchen Situationen umgehen soll. Beispielsweise ist es nachgewiesen, dass Patienten, die sich stark auf ihren Tinnitus konzentrieren, wesentlich mehr leiden als Patienten, die versuchen den Tinnitus zu ignorieren. Betroffene kommen oftmals nicht mit dem Tinnitus klar und versetzten sich selber in Angst und Stress, was schnell zu einer künstlichen Verstärkung des Tinnitus führen kann. Im schlimmsten Falle kann sowas in Depressionen und Angstzuständen enden, deswegen ist es um so wichtiger eine passende Tinnitus Therapie zu finden.

Ursachen von Tinnitus

Die Ursachen von Tinnitus sind je nach Fall sehr unterschiedlich, weshalb wir in diesem Artikel nur auf die häufigsten eingehen können. Sollte keine dieser Ursachen der Auslöser sein, kann die Beratung eines Arztes helfen um die Problemstelle des Patienten zu identifizieren und gezielt zu behandeln.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischem subjektivem Tinnitus und objektivem Tinnitus wenn es um die Identifizierung der Ursache geht.

Ursachen von subjektivem Tinnitus

Unter subjektivem Tinnitus versteht man den Tinnitus, den man nicht messen kann, was auch die Suche nach der Ursache in den meisten Fällen sehr schwer gestaltet.
Einige Ursachen für einen subjektiven Tinnitus sind beispielsweise:

  • Verstopfter Gehörgang
  • Defektes Trommelfell
  • Mittelohrentzündung
  • Knalltrauma
  • Altersschwerhörigkeit
  • Fehlfunktion des Gehirns
  • Hirnhautentzündung
  • Psychiche Ursachen wie beispielsweise Stress

Ursachen von objektivem Tinnitus

Unter dem objektiven Tinnitus versteht man den Tinnitus, bei dem wirklich ein körperinternes Geräusch vorliegt, das kann folgende Ursachen haben:

Der objektive Tinnitus entsteht durch eine Schallquelle, die in der Nähe des Innenohrs liegt. Wenn zum Beispiel Gefäßverengungen in der Nähe des Innenohrs entstehen, dann beschreiben Betroffene häufig ein puls-synchrones Geräusch. Bei Muskelverkrampfungen werden eher klickende Geräusche wahrgenommen. Ist der Verschluss der Ohrtrompete, dem Verbindungsröhrchen zwischen Hals-Rachen-Raum und Ohr, defekt, dann ist der Tinnitus atemabhängig. Bei Kiefergelenkproblemen können Knochen und Knorpel in diesem Bereich aufeinander stoßen und erzeugen dann knirschende oder mahlende Geräusche.

  • Gefäßverengungen in Innenohrnähe ( Geräusch ist im Takt des eigenen Pulses )
  • Verkrampfungen der Muskeln ( Klickgeräusch )
  • Probleme mit dem Kiefergelenk ( knirschende Geräusche )
  • Ohrtrompetenverschluss defekt ( Geräusch simultan mit der eigenen Atmung )

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Was tun gegen Tinnitus?

Viele fragen sich: Was hilft denn jetzt eigentlich überhaupt gegen Tinnitus und was kann ich gegen Tinnitus tun? Es gibt eine Fülle an Methoden, die versprechen, gegen Tinnitus zu helfen. Doch was sollte man wirklich gegen Tinnitus tuen ? Wir haben uns mal die wichtigsten Vorgehensweisen angeguckt um Ihnen eine grobe Übersicht darüber zu bieten, was man gegen Tinnitus tuen kann, um die Frage was wirklich hilft gegen Tinnitus möglichst genau zu klären.

Was hilft wirklich gegen Tinnitus

Infusionsbehandlung gegen Tinnitus

Das Ziel bei einer Infusionsbehandlung ist es, die Durchblutung des Ohres zu verbessern. Bei der Infusionsbehandlung sind vor allem Plasmaexpander und Vasodilatatoren wichtig, da Plasmaexpander die Menge der Flüssigkeit im Blut erhöhen und Vasodilatatoren die eigentlichen Blutgefäße erweitern.
Dabei kommen in erster Linie Plasmaexpander und Vasodilatatoren zum Einsatz. Plasmaexpander steigern die Flüssigkeitsmenge des Blutes, und Vasodilatatoren führen zu einer Erweiterung der Blutgefäße.
Eine Infusionsbehandlung dauert meistens 10 Tage an. Die eigentliche einzelne Behandlung mit Infusionen dauert dabei nur ein paar Minuten / Stunden, jedoch wird der Vorgang wiederholt.

Einschätzung Infusionsbehandlung gegen Tinnitus

Eine Infusionsbehandlung ist nur bei akutem Tinnitus sinnvoll. Sollte der Tinnitus schon seit längerer Zeit bestehen ( circa 3 Monate ) ist die Behandlung von Tinnitus mit Infusionsbehandlungen nicht mehr sinnvoll und liefert in den meisten Fällen keine Ergebnisse mehr.

Kostenübernahme durch Krankenkasse

Die meisten Krankenkassen verweigern die Übernahme der Kosten einer Infusionsbehandlung, da wie bereits erwähnt die Ergebnisse meistens nicht so vielversprechend ausfallen. Nutzt man zusätzlich zu der Infusionsbehandlung auch noch eine andere Tinnitusbehandlung ist es jedoch wahrscheinlicher, dass sich die Krankenkasse dazu überreden lässt, die Kosten der Behandlung zu tragen.

Kortison gegen Tinnitus

Auch die Behandlung von Tinnitus mit Kortison wird oftmals empfohlen. Eine Behandlung mit Kortison sollte man erst in Betracht ziehen, wenn der Tinnitus schon etwas länger andauert und nicht erst wenige Tage. Warum genau Kortison gegen Tinnitus wirkt ist nicht bekannt, es gibt jedoch viele Thesen wie genau Kortison gegen Tinnitus wirkt, sicher ist jedoch das es wirkt.
Die Behandlung erfolgt indem das Kortison direkt in das Blut gespritzt wird. Die Behandlung dauert nur wenige Tage, in den meisten Fällen 10, und bringt keine signifikanten Nebenwirkungen mit. sich. Begonnen wird die Therapie mit einer hohen Dosierung , die im Laufe der Kortisontherapie verringert wird.

Hilft Kortison gegen Tinnitus

Die Resonanz ist ziemlich positiv und die Erfolgsquoten liegen bei 50-80%, also sehr hoch. Mehr als die hälfte aller Patienten gibt also an, dass der Tinnitus weg ist oder zumindest besser geworden ist. Auch die Kortisoninfusion wird meistens nicht von der Krankenkasse übernommen.

Tinnitus Masker

Ein weiteres Verfahren gegen Tinnitus ist ein sogenannter Tinnitus Masker. Ein Tinnitus Masker ist ein kleines Gerät ist vom Aufbau einem Hörgerät sehr ähnlich. Der Tinnitus Masker wird am Ohr angebracht und spielt durchgehend ein Geräusch ab, das sehr leise und auffällig ist, und dafür sorgt, dass der eigentliche Tinnitus vom Gehirn nicht mehr soviel Aufmerksamkeit bekommt. Langfristig führt das dazu, dass in vielen Fällen der Tinnitus nicht mehr aktiv wahrgenommen wird und das Geräusch des Tinnitus Masker auch nach einiger Zeit verschwindet, da man sich schlichtweg daran gewöhnt. Dieses Phänomenen kann man beispielsweise auch oft bei Leuten beobachten die in einer Flugschneise wohnen, diese gewöhnen sich schlichtweg an die lauten Fluggeräusche und nehmen diese irgendwann gar nicht mehr aktiv war. Genau dieser Effekt wird auch bei einem Tinnitus Masker ausgenutzt.

Hilft ein Tinnitus Masker gegen Tinnitus

Grundsätzlich kann man nichts damit falsch machen, einen Tinnitus Masker als Hilfe gegen Tinnitus zu versuchen. Die Erfolgsquoten liegen bei circa 50 Prozent.

Alternative Heilmethoden gegen Tinnitus

Unter alternativen Heilmethoden versteht man eben diese Methoden, die nicht nach medizinisch anerkannten Verfahren behandeln, sondern oftmals auf Verfahren zurückgreifen, die eben nicht aus der westlichen Welt stammen. Diese alternativen Heilmethoden versuchen nicht die Krankheit von außen zu behandeln, sondern viel mehr den Körper von innen zur Heilung zu bewegen, der Körper soll den Tinnitus also selber bekämpfen. Alternative Heilmethoden werden im Regelfall niemals einzeln gegen Tinnitus verwendet, sondern im Regelfall in Verbindung mit einer medizinisch anerkannten Behandlungsmethode gegen Tinnitus in Kombination durchgeführt. Zu alternativen Heilmethoden zählen beispielsweise:
• Chirotherapie
• Osteopathie
• Homöopathie
• Bach-Blütentherapie
• Ayurveda
• Akupunktur

Helfen alternative Heilmethoden gegen Tinnitus

Diese Frage lässt sich nicht genau beantworten, da die Wirkung solcher Heilmethoden nicht wissenschaftlich erklärt werden kann. Tatsache ist jedoch, dass diese Methoden in keinem Falle schaden, es also durchaus sinnvoll ist, diese in Verbindung mit anerkannten und nachgewiesen funktionierenden Methoden zu verbinden.

Psychotherapie gegen Tinnitus

Auch eine Psychotherapie kann sehr erfolgreich gegen Tinnitus sein. Einer der Gründe dafür , dass die Psychotherapie in vielen Fällen gegen Tinnitus wirkt ist die Tatsache, dass Betroffene, die unter Tinnitus leisten sich verstärkt auf die Ohrgeräusche konzentrieren , was dazu führt, dass einem der Tinnitus wesentlich stärker vorkommt und daraus noch eine Menge andere Leiden auftreten, die durch dieses negative Denken hervorgerufen werden, dazu zählen beispielsweise Depressionen oder Schlafstörungen. Mithilfe einer Psychotherapie wird versucht, den Erkrankten dazu bewegen, den Tinnitus neutral zu betrachten, da mit einer neutralen Einstellung die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Behandlung des Tinnitus wesentlich höher ist.

Hilft eine Psychotherapie gegen Tinnitus

Definitiv. Jedoch sollte man sich im Klaren sein, dass eine Psychotherapie den Tinnitus nicht vollständig verschwinden lässt sondern vielmehr dafür sorgt, dass man sich nicht so sehr auf den Tinnitus konzentriert. Das Ziel einer Psychotherapie ist es, den psychischen Stress durch Tinnitus auf ein Minimum zu reduzieren.
Die Kosten einer Psychotherapie wird in vielen Fällen von der Krankenkasse oder auch der Rentenversicherung übernommen

Fazit zur Frage was man gegen Tinnitus tuen sollte und was wirklich hilft

Was hilft also wirklich gegen Tinnitus ? Diese Frage kann nicht genau beantwortet werden, denn wie bei den meisten Krankheiten gilt: Die Behandlung variiert je nach Art des Tinnitus und ist auch stark von der körperlichen Verfassung des Betroffenen abhängig.
Die Frage was hilft gegen Tinnitus ist desweiteren irreführend, da es nicht die eine Behandlungsmethode gegen Tinnitus gibt, die Tinnitus in allen Fällen erfolgreich behandelt. Je nach Tinnitus unterscheiden sich die Behandlungsmöglichkeiten signifikant und die Frage, was man bei Tinnitus tun kann, ist nicht eine Antwort, sondern eine Kombination aus verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.
Für alle, die sich also fragen, was man gegen Tinnitus machen kann und was wirklich hilft, ist es also empfehlenswert einen Arzt aufzusuchen, um zu klären, welche der hier erwähnten Behandlungsmethoden zur Hilfe bei Tinnitus in diesem Fall speziell Sinn macht und welche eben nicht hilft.

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